Depilation – Definition und Methoden

Die Entfernung von Körperhaaren, unter anderem an den Beinen, unter den Achseln und im Gesicht, gehört inzwischen zum kosmetischen Standard. Unterschieden wird hierbei zwischen der Epilation und der Depilation. Bei der Epilation wird das Haar mitsamt der Wurzel und den Haarteilen, die in der Haut liegen, entfernt. Bei der Depilation werden dagegen lediglich die sichtbaren Anteile des Haares entfernt, also jene, die sich über der Haut befinden. Auf die Haarwurzel wird hierbei kein Einfluss genommen. Die Depilation, mit der sich die Haare schmerzfrei entfernen lassen, stellt immer nur eine kurzfristige Entfernung der Haare dar, da diese schnell wieder nachwachsen.

 

Methoden der Depilation

Die bekannteste und gebräuchlichste Methode der Depilation ist die Rasur. Sie gilt als schmerzlos und besonders einfach. Unterschieden wird zwischen der Trocken- und der Nassrasur. Während die Trockenrasur mit einem Elektrorasierer schneller geht, gilt die Nassrasur als wesentlich gründlicher. Egal, welcher Methode der Vorzug gewährt wird, eine erneute Rasur ist nach spätestens zwei Tagen nötig.

Die Trockenrasur ist hautschonender als die Nassrasur und für ausgesprochen empfindliche Haut besser geeignet. Vor allem, wer vom Rasieren schnell Pickel bekommt, ist mit einem Elektrorasierer, auch Trockenrasierer genannt, besser beraten. Elektrorasierer verfügen über einen Klingenbock. Dieser besteht aus einer Blende, die die Haare aufstellt, und einer Klinge. Der gesamte Klingenbock sollte spätestens nach anderthalb Jahren ausgewechselt werden.

Bei der Nassrasur werden die Klingen über die feuchte, mit Rasiergel oder Rasierschaum versehene Haut geführt. Hierfür stehen verschiedene Rasierer zur Verfügung. Einmalrasierer sind für die einmalige Rasur vorgesehen und werden nach ihr entsorgt. Mehrfachrasierer haben einen Griff mit auswechselbarer Klinge. Diese kann mehrfach, in der Regel bis zu maximal zehn Mal, verwendet werden. Sollte sich das Rasieren unangenehm anfühlen, ist es jedoch höchste Zeit sie auszuwechseln, denn stumpfe Klingen können die Haut verletzen und es kann zu Entzündungen kommen. Bei der Nassrasur sollte unbedingt ein Rasierschaum oder -gel zur Anwendung kommen. Auf die feuchte Haut aufgetragen, sorgt es dafür, dass die Rasierklinge leichter über die Haut fährt. Somit kommt es zu weniger Hautirritationen und Verletzungen.

Ein Nachteil der Rasur ist, dass, so schnell und unkompliziert die Haare sich damit entfernen lassen, sich die Haut nach kurzer Zeit stoppelig anfühlt. Zudem kann sich durch die Rasur der Haaransatz verbiegen. Die Folge: Die Haare wachsen unter der Haut ein.

Haarentfernung mit Enthaarungscremes

Mit Haarentfernungscremes lösen sich die Haare auf, eine schnelle und unkomplizierte Methode der Depilation. Die Enthaarungscreme wird mit einem Spatel aufgetragen, sodass die Haare mit der Creme bedeckt sind. Nach einer Einwirkzeit von in der Regel fünf bis zehn Minuten wird die Creme mit dem Spatel entfernt und gründlich mit klarem, fließendem Wasser abgespült. Das Ergebnis hält, wie bei der Rasur, einige Tage an. Dann melden sich die Stoppeln zurück.

Thioglykolsäure ist es, die das Haar zersetzt. Diese ist nicht für alle Menschen gut verträglich. Mitunter reagiert die Haut mit Rötungen oder Juckreiz. Wer sich vor der Chemiekeule fürchtet, schnell allergisch reagiert oder eine sensible Haut hat, für den sind Enthaarungscremes weniger geeignet, auch dann nicht, wenn sie pflegende Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Mandelöl, enthalten. Gänzlich ungeeignet ist die Enthaarungscreme für die Haarentfernung im Intimbereich, da sie nicht mit den Schleimhäuten in Berührung gelangen darf.

Sanfte und hautschonende Haarentfernung mit EpilaDerm

Wer sich eine sanfte Haarentfernung wünscht und zugleich länger als bei der Depilation von dem Ergebnis profitieren möchte, sollte die Enthaarung mit den EpilaDerm-Zuckerpasten ausprobieren. Die Zuckerpasten sind ein Naturprodukt und daher besonders sanft zur Haut, an allen Stellen des Körpers. Da die Haare beim Sugaring in Wuchsrichtung entfernt werden, ist die Haarentfernung zudem weniger schmerzhaft als bei anderen Methoden der Epilation. Der Einsatz des innovativen Enzymkomplexes sorgt zudem dafür, dass die Haare immer langsamer und dünner nachwachsen.